Die Gesundheitswährung
Von Dr. Stefan Brunnhuber
Gesundheitswährung: Der Gesundheitsmarkt ist der grösste Einzelmarkt in Europa. Die Kosten im Gesundheitssektor steigen schneller als die allgemeine Produktivitaet. Über 40% der Kosten sind durch Verhaltensveränderungen reduzierbar bzw. einsparbar. Die Einführung einer komplementären Gesundheitswährung zielt auf preventive Massnahmen bzw. auf die häusliche Pflege. Durch den Erwerb solcher Gesundheitsboni lassen sich dann in Folge Praemienzahlungen verringern, das Leistungsspektrum erweiteren bzw. man kann damit in der Region Dienstleistungen und Produkte, welche nachweislich die Gesundheit fördern einkaufen.
Es funktioniert ähnlich wie das 'Frequent Flyer Miles System', nur das es hier nicht um mehr Flugmeilen, sondern um mehr Gesundheit geht. Die Vorschläge hier zu sind in einem Bericht an die EU- Kommission zur europäischen Gesundheitspolitik eingearbeitet und werden im neuen Bericht an den Club of Rome genannt ( in press, 2008). In der Mainstream-Diskussion zu Finanzierung des Gesundheitssektors kann man eine komplementaere Gesundheitswährung bei den CCT (conditioned cash transfer systems) einordnen. Hierzu gibt es eine Reihe empirischer Studien.
Den kompletten Text können Sie als PDF-Dokument herunterladen (216 kB).
E-Mail: brunnhuber.cor@gmxpro.de









