Prof. Dr. Ulrich Scheiper
Ökonom
Der Nebel um das Geld hatte auch mir lange Zeit den klaren Blick auf den großen Webfehler in unserem Geldsystem verwehrt. Vertrieben wurde der Nebel zunächst durch Hinweise von und Gespräche mit Roland Spinola und durch das Geldsyndrom-Buch von Helmut Creutz.
Danach habe ich mit Hilfe von Margrit Kennedy sehr viel über Regiogelder gelernt. Ich bewundere die Initiativen, weil sie in einem unermüdlichen Einsatz für ihre Idee leben und weil sie sich für eine demokratische Herrschaft über das Geld einsetzen.
In einem weiteren wichtigen Schritt hat mir mein sehr geschätzter Kollege Karl-Heinz Brodbeck klar gemacht, dass "Geld kein Ding ist, sondern eine milliardenfach reproduzierte Denkform, die einer abstrakten Einheit Macht verleiht", und dass sich die Geldgier immer wieder neue Wege suchen wird, solange es Geld gibt.
Ich versuche, in meinem bescheidenen Rahmen von Lehrveranstaltungen, Vorträgen und Aufsätzen die Ideen der genannten "Vordenker" möglichst vielen Menschen näher zu bringen.









