Zeitschriften
Zeitschrift für Sozialökonomie
Die Zeitschrift für Sozialökonomie ZfSÖ wird von der Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung in Zusammenarbeit mit der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft 1950 e.V. herausgegeben.
Sie wurde 1964 von einem Kreis von Kritikern der neoklassischen Standardökonomie gegründet, die frühzeitig erkannten, dass das westdeutsche ,Wirtschaftswunder' nicht von Dauer sein würde. Im Gegensatz zum neoklassischen Axiom, wonach das Geld neutral sei, sahen sie gerade in der Nicht-Neutralität des Geldes die wesentliche Ursache für die ungerechte Verteilung der Einkommen und Vermögen sowie für die Vermachtung und Krisenanfälligkeit kapitalistischer Marktwirtschaften.
In der Folge 158/159, Oktober 2008 zum Thema Regionalgeld finden Sie Beiträge von: Gerhard Rösl, Niko Paech, Harald Spehl, Johann Walter, Clarita Müller-Plantenberg, Rike Sohn und Norbert Rost.
Redakteur Dipl.-Ökonom Werner Onken.
http://www.sozialoekonomie-online.de/
Humane Wirtschaft
Die Zeitschrift Humane Wirtschaft, die zweimonatlich erscheint, versucht die mit den Fehlern in der Geld- und Bodenordnung auftretenden Probleme kritisch und allgemein verständlich darzustellen und Fragen wie die von Günther Moewes im Jan./Feb. 2009, S.34 gestellten zu beantworten:
Weshalb treten im Kapitalismus zyklisch Krisen auf?
Wieso verspricht man sich in diesen Krisen immer ausgerechnet dadurch Heilung, dass man den Abermilliarden, die man jahrzehntelang den Reichen und den Finanzmärkten nachgeworfen hat, nun eben noch ein paar Billionen hinterher wirft?
Könnte es sein, dass es im Kapitalismus eine Art Systemzwang gibt, aus dem heraus Krankheit und deren Therapie stets den gleichen Gesetzen folgen müssen?
Könnte es sein, dass seine Verwertungslogik gar nichts anderes zulässt, als den Reichen immerzu das Geld der Bevölkerungen hinterher zu werfen?
Redakteur: Andreas Bangemann
www.humane-wirtschaft.de/
Fairconomy
Die Zeitschrift Fairconomy ist die Mitgliederzeitschrift der INWO der Initiative für natürliche Wirtschaftsordnung. Sie befasst sich mit der Ungerechtigkeit die durch Zinsen entstehen und die Stabilität unserer Volkswirtschaften bedrohen. Sie zeigt auf, wie Zinsen Geldvermögen exponentiell, d.h. mit zunehmender Geschwindigkeit, wachsen lassen, und wie die Geldvermögen der Einen immer Schulden von Anderen sind. In der Folge wachsen Schulden an, bis die damit verbundenen Zinszahlungen nicht mehr erbracht werden können; Firmen gehen Pleite, die Arbeitslosigkeit steigt, und der Öffentlichen Hand brechen die Steuereinnahmen weg. Sicherheit und Wohlstand gehen verloren.
Die Lösung heißt dass das Zinsniveau mit dem Wirtschaftswachstum gegen Null Prozent sinken sollte, wobei sowohl deflationäre wie inflationäre Tendenzen dabei vermieden werden müssen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn auch bei Zinssätzen um Null Prozent ausreichend Geld verliehen wird. Die von der Fairconomy vorgeschlagene Gebühr auf Geld stellt dies sicher.
Redaktion: Wera Wendnagel, Beate Bockting, Roland Stebler
www.inwo.de/
Zeitpunkt
Die Zeitschrift Zeitpunkt befasst sich mit Problemen, die in den gängigen Print- Medien wenig oder kaum behandelt werden. In der Nr. 99 Jan/Feb 09 widmet sie sich dem Schwerpunkt „Neues Geld braucht die Welt", mit Beiträgen von LEAP (dem Laboratoire européen d'anticipation Politique), Geni Hackmann, Bernard Lietaer und Christoph Pfluger; Ein Artikel beschreibt, wie das globalisierte Geld wirklich arbeitet anhand des Films „Let's make Money", ein anderer wie auch Unternehmen sich gegenseitig Kredit geben können, und Einzelne und Gruppen in Tauschkreisen und regionalen Währungssystemen nützliche Erfahrungen sammeln können - für den „Ernstfall". Weitere Themen sind „Entscheiden und Arbeiten", „Vollwertig Leben" und „Horizonte erweitern".
Redakteur Christoph Pfluger
www.zeitpunkt.ch/
Sozialimpulse
Die Zeitschrift Sozialimpulse aus dem Arbeitsansatz der Dreigliederung des sozialen Organismus von Rudolf Steiner widmet sich den gesellschaftlichen Problemen unserer Zeit, die durchgreifende Reformen erfordern, um der Freiheit und Mündigkeit der Einzelnen Rechnung zu tragen. Obrigkeitsstaatliche Lösungen sind aus dieser Sicht heute nicht mehr tragfähig. Vielmehr muss das kulturelle Potenzial der Zivilgesellschaft zur vollen Entfaltung kommen. Zugleich müssen die wirtschaftlichen Probleme angepackt werden. In der gegenwärtige Globalisierung widerspiegelt sich das Zusammenwachsen der Menschen in einem weltweiten Geflecht von Arbeitsteilung und Zusammenarbeit. Dieser Prozess vollzieht sich aber heute weitgehend in den Formen eines gnadenlosen Konkurrenzkampfs, auf Kosten sozialer Gerechtigkeit. Der Sozialstaat gerät dadurch unter den Druck einer übermächtigen, nur an der Vermehrung der Kapitalrendite orientierten Ökonomie. Das Wirtschaftsleben wird jedoch letztlich nur gesunden können, wenn es gelingt, Formen der Zusammenarbeit und des Interessenausgleichs aller Wirtschaftspartner zu entwickeln.
Redakteur Christoph Strawe
http://www.sozialimpulse.de/
Forum Nachhaltig Wirtschaften
Die Zeitschrift Forum Nachhaltig Wirtschaften befasst sich vor allem mit dem Themen CSR (Corporate Social Responsibilty) und Veränderungen in der Wirtschaft, um sie nachhaltiger und sozialer zu machen. Der Leitgedanke heißt: Lösungen jetzt statt Utopien morgen, und der Fokus liegt auf praktischen Beispielen, die zeigen wie es geht und neuen Strategien für das Management. Die Themen reichen von der Unternehmensführung, über das Personalmanagement, nachhaltiges Bauen, Regionalwirtschaft, Logistik und Verkehrsträger, Energie und Klima, bis hin zu Ressourcen- und Umweltschutz, ethischem Konsum und Green Money.
Verantwortlich als Chefredakteur: Erik Ammann, in Zusammenarbeit mit Fritz Lietsch (Geschäftführer Altop), und Prof. Maximilian Gege (B.A.U.M.)
www.nachhaltigwirtschaften.net
Die Zeitschrift erscheint auch halbjährlich in Englisch unter dem Titel Forum CSR International.
www.forum-csr.net







